Vor- und Nachteile einer neuartigen Energiegewinnung

    Braunkohle AbbauBisher waren es Steinkohle und Braunkohle, die unsere Wohnzimmer wärmten und die nötige Energie zum Alltag beitrugen. Doch dass der Rohstoff Kohle als zukunftsorientierte Energiequelle längst ausgedient hat, ist kein Geheimnis mehr. Mit zunehmender Industrialisierung wurde immer mehr Kohle abgebaut, so dass die Ressourcen heute stark erschöpft sind. Die Folge ist, dass sich die Weltwirtschaft nach alternativen Energiequellen umsehen muss und es auch tatsächlich tut. Ganz vorn mit dabei: erneuerbare Energien!

    Begriffserklärung „erneuerbare Energie“

    Wenn man von erneuerbarer Energie spricht, dann meint man im allgemeinen solche Energien, die aus wiederherstellbaren, nachwachsenden oder mengenmäßig immer gleichbleibenden Ressourcen gewonnen werden. Das Ziel von erneuerbarer Energie oder regenerativer Energie ist es stets, die Energiegewinnung nachhaltig auf lange Zeit, oder am besten für immer zu sichern. Im Heute schon ans Morgen denken, wenn man so möchte. Etwas für sich selbst, aber eben auch die Nachwelt tun. Der Umweltschutz ist aus diesen Gründen ebenfalls großes Thema der Wissenschaften, die sich mit erneuerbarer Energie befassen. Zu den wichtigsten Elementen, was erneuerbare Energien und deren Gewinnung anbetrifft, gehören die Krafterzeugung aus Wind, die solche aus Sonnenlicht, das erzeugen von Strom, Wärme und Treibstoff mittels der Erdwärme, oder auch mit Hilfe der Gezeiten Ebbe und Flut.

    Wie man Mängel jetzt ausgleichen möchte

    Die Erzeugung von erneuerbaren Energien hat jedoch auch einen entscheidenden Nachteil: Alle eben genannten Erzeugungswege sind vom Gutdünken der Natur abhängig und nicht immer im gleichen Maße für die Stromerzeuger nutzbar. Deshalb sucht die Wissenschaft derzeit nach dementsprechenden Lösungen. Am brennendsten interessiert dabei wohl die Frage, wie man durch zum Beispiel Wind- und Sonnenkraft hergestellte Energien über einen längeren Zeitraum aufbewahren könnte. Denn könnte man erneuerbare Energien speichern, dann könnte man in Zeiten naturbedingter Engpässe auf alt geförderte Schätze zurück greifen. Aktuell überlegen viele Bundesländer der Wissenschaft, für diesen Zweck beträchtliche Summen zur Verfügung zu stellen. Summen in einer Höhe von mehreren Hunderttausend Euro sollen im Kampf für eine in Sachen Energien bessere Welt den Besitzer wechseln. Wir finden das absolut vorbildlich und sind schon heute auf das hoffentlich erfolgreiche Ergebnis dieser Untersuchungen und Forschungen gespannt!

    Bildquellenangabe: Marius Förster  / pixelio.de

    Alternative Energie statt Stromausfall

    Kritische Situationen im StromnetzEine kritische Lage sieht die Bundesnetzagentur in diesem Winter für die deutsche Stromversorgung. Droht nun der totale Stromausfall, wie damals im Jahr 2006 nach der Abschaltung einer Starkstromleitung in NRW für ein Kreuzfahrtschiff an der Ems? Mehr als zehn Millionen Menschen hatten keinen Strom und saßen bei Kerzenlicht in kalten, dunklen Wohnungen. Wie kann es eigentlich zu einem totalen Stromausfall kommen? Kleinere Ausfälle im Stromnetz gibt es zum Beispiel durch Vögel, die in Hochspannungsleitungen fliegen oder eine technische Störung, die in Deutschland beinahe schon zum Alltag gehören. Im vergangenen Jahr gab es mehr als 200Tausend Unterbrechungen über drei Minuten. Diese stellen aber keine große Gefahr dar. Der Strom wird dann von den Netzbetreibern dorthin umgeleitet, wo er gebraucht wird. Das erledigen heute spezielle Computerprogramme, zuverlässig und schnell.

    Kritische Situationen im Stromnetz häufen sich

    Eingriffe in die Stromnetze sind prinzipiell nicht gefährlich, sie gehören zum Alltag der Netzzentralen. Doch Fachleute berichten, dass dieser Alltag immer stressiger wird, die Eingriffe erfolgen häufiger, werden umfangreicher und immer wieder kommt es zu kritischen Situationen. Dann reicht die bestehende Primär- und Sekundär-Leistung nicht aus, es müssen Reservekraftwerke mobilisiert werden. Wird die sogenannte Minutenreserve nicht innerhalb von 15 Minuten aktiviert, spricht man vom kritischen Zustand im Stromnetz. Bei eisigen Temperaturen wie im letzten Februar kann das Netz an die absolute Kapazitätsgrenze geraten, dann wird es für die Stromversorgung wirklich schwierig. Gerade in der Zeit zwischen 18 und 22 Uhr ist es besonders gefährlich für das Stromnetz. Die Sonne scheint nicht mehr, der Wind flaut meistens ab, und der Stromverbrauch ist dann am höchsten. Besonders in Süddeutschland gilt die Region nach der Abschaltung der Atomkraftwerke als kritisches Gebiet. Hier kann es zu starken Einbrüchen in der Stromversorgung kommen.

    Alternative Energie als Versorgungssicherheit

    Wie groß der Sicherheitsspielraum der Stromnetze wirklich ist, darüber sprechen die großen Anbieter nicht gern und hüllen sich in Schweigen. Störungen können jederzeit lokal von einer überlasteten Leitung entstehen und sich in Windeseile ausbreiten. Als Richtwert wird ein Sicherheitspuffer von 30 Prozent angegeben, also 130 Prozent Belastbarkeit für die deutschen Stromnetze. Alternative Energie ist ein großes Thema für die Versorgungssicherheit in Deutschland. Damit es im Winter kein Blackout in den Stromnetzen gibt, sind zusätzliche Energiequellen nötig, die nicht nur mehr Energie liefern, sondern gleichzeitig auch die Umwelt schonen und entlasten.

    Bildquellenangabe: bbroianigo  / pixelio.de

    Ein besserer Stand im Klima-Index ist wünschenswert

    alternative EnergiequellenAls großer Freund des Umweltschutz bin ich bitter enttäuscht darüber, dass Deutschland so schlecht beim Klima-Index abgeschnitten hat. Auch in den Nachrichten ist das ein großes Thema: Die Klimaschutz-Organisation Germanwatch hat verkündet, dass unser Land noch immer nicht genug gegen den Klimawandel unternimmt. Erschreckend, wenn man bedenkt, dass die Bundesrepublik Deutschland zu den acht größten Industrienationen unserer Erde zählt, die meiner Meinung nach zur Wiedergutmachung der durch industrielle Fortschritte entstandenen Schäden, einen gigantischen Beitrag zum Klimaschutz leisten müssten! Der Klimaschutz-Index soll darüber Auskunft geben, welches Land den größten Teil zu einem weltweit besseren Klima beiträgt. Hierdurch soll auch die bislang schwer verständliche Klimapolitik durchschaubarer und planbarer werden. 58 Weltstaaten machen mit.

    Alternative Energie kann retten, was Atomkraftwerke angerichtet haben

    Nicht nur unser Land leistet zu wenig in Sachen Klimaschutz. Die Klimaschutz-Organisation Germanwatch ließ als Zeichen dafür sogar die drei ersten Plätze der Liste des Klima-Indexes frei. Ein in meinen Augen guter Schritt, um zu verdeutlichen, wie viel noch getan werden muss, damit sich der Klimawandel in Zukunft nicht zu unserem aller Nachteil auswirken kann. Ich erhoffe mir, dass durch diese Aktionen und das mediale Interesse an ihnen neben der Bevölkerung auch die Politik wachgerüttelt wird. Der Umweltschutz ist schließlich eine große Angelegenheit, die uns allen am Herzen liegen sollte! Die Welt benötigt viel mehr an alternativen Energiequellen, um das auszugleichen, was ihr all die vielen Atomkraftwerke im Laufe der Jahre angetan haben. Übrigens: Der Staat, welcher den Umweltaktivisten derzeit das größte Bauchweh bereitet, ist China. Dieser kulturelle Raum in Ostasien zeigt ganz aktuell die meist besorgniserregenden Emissionsdaten an. Die Menge des Elektrosmogs, der die Umwelt verpestet, steigt hier beinahe so schnell, dass man ihr mit bloßem Auge dabei zusehen könnte.

    Die Finanzierung alternativer Energiequellen: Keine leichte Angelegenheit

    Doch damit die Welt mit mehr alternativen Energiequellen wie Solaranlagen, Windrädern und Co ausgestattet werden kann, werden viele Gelder benötigt. Finanzen, die Deutschland aktuell nicht aufzubringen weiß. Das ist allem Anschein nach der ganze Grund für die heiß diskutierte Klima-Index-Misere. Man muss sich überlegen, wo das Geld für den Klimaschutz herkommen soll. Erste Vorschläge aktiver Umweltaktivisten empfehlen Steuern zu erheben. Während der Klimakonferenz in Doha, der Hauptstadt von Katar am Persischen Golf forderte man deshalb eine zukünftige Steuer auf Finanztransaktionen, also auf die Gegenseitige Übertragung von Geldern. Ich persönlich weiß noch nicht, in wie fern ich mit diesem Vorschlag übereinstimmen kann. Wahrscheinlich würde auch er zu neuen, ungeahnten Schwierigkeiten führen – Der Klimaschutz ist eben kein einfaches Thema, dafür aber eines der Wichtigsten auf dieser Welt. Das sollten sich Politiker, wie Bürger besser vor Augen führen.

    Bildquellenangabe: Peter Freitag  / pixelio.de

    Heizung modernisieren und umrüsten

    KaminofenWer momentan vor der Entscheidung steht, auf welche Art und Weise er seine veraltete Heizungsanlage modernisieren möchte, hat mehrere Möglichkeiten, auf alternative Energie umzurüsten. Doch wofür soll man sich letztendlich entscheiden? Zur Wahl stehen beispielsweise Solarwärme, Pellets, Kaminofen und Erdwärme. Bauherren müssen für Ihr neues Eigenheim sogar alternative Energie einplanen, wenn nicht ganz, dann doch mindestens zu einem Teil. Welche Art zu Heizen für Sie individuell die beste ist, sollte durch fachkundige Beratung und Abwägung der Vor- und Nachteile entschieden werden. Wir möchten Ihnen hier einige Möglichkeiten zur Alternativen Energie aufzeigen, damit Sie einen Überblick über moderne Technik und kostensparende Heizungsanlagen bekommen.

    Das Heizen mit der Kraft der Sonne – Solarenergie

    Eine Solaranlage haben Sie sicher schon auf Häusern gesehen, man findet sie in jeder Stadt und in allen Bereichen, ob zentral oder auf dem Land. Der große Vorteil einer Solaranlage besteht unter Anderem darin, dass sie, wenn sie erst einmal fertig montiert auf dem Dach angebracht ist, kaum noch große Kosten verursacht. Die Sonne scheint täglich kostenlos vom Himmel, und die Anlage profitiert bei jedem Sonnenschein davon. Über die Solarkollektoren wird die Energie aus der Sonne gewonnen, diese kann zur Zubereitung von warmem Wasser benutzt werden, große Anlagen nutzt man, um das Haus zu heizen. Von Nachteil: Die Solarenergie allein reicht nicht aus, ein ganzes Haus warm und gemütlich zu beheizen, man benötigt immer eine zusätzliche Heizungsanlage an Tagen, an denen die Sonne nicht am Himmel strahlt.

    Heizen mit dem Kaminofen oder mit Pellets

    Kuschelig und gemütlich die kalten Tage am Kamin genießen, eine romantische Vorstellung! Sogar mit Holz betriebene Kaminöfen sind gut für das Klima und sparen ordentlich Heizkosten. Besonders, wenn man ländlich wohnt und die Möglichkeit hat, Brennholz zum günstigen Preis zu bekommen. Um in den Genuss eines Kaminofens zu kommen, benötigt man einen geeigneten Ofen und einen Kamin, der auch im Nachhinein als Edelstahlrohr an der Hauswand angebracht werden kann. Eine Abnahme vom ortsansässigen Schornsteinfeger ist dabei unumgänglich, in regelmäßigen Abständen wird der Kaminofen von ihm gepflegt und überprüft. Sauber und günstig ist auch das Heizen mit Pellets, die aus gepressten Holzabfällen gefertigt werden. Vergleicht man die Preise von Pellets mit den Preisen für Öl und Gas, so spart man mit einer Pelletheizung satte 30 bis 40 Prozent der Kosten. Zwar muss zunächst für einen relativ hohen Preis eine geeignete Heizung angeschafft und montiert werden, doch die Investition holt man innerhalb der ersten zehn Jahre bereits durch die gesparten Energiekosten wieder herein. Wird die moderne Heizungsanlage mit einer Solaranlage kombiniert, kann man diese im Sommer ganz abschalten und das warme Wasser durch Solarenergie erhalten. Betreiber einer Pellet-Zentralheizung brauchen allerdings Platz zum Lagern der Pellets. Ideal ist ein Raum im Keller, vielleicht an der Stelle, wo früher der Öltank stand. Ein automatischer Transport der Pellets vom Lager in den Kessel ist möglich, Informationen dazu liefert Ihnen der Fachmann.

    Bildquellenangabe: M-I-W  / pixelio.de

    Förderung alternativer Energien erhöht Stromkosten

     

    steigende StrompreiseDamit hatten deutsche Bürger nicht gerechnet: Die Umlage zur Förderung von alternativer Energie macht den klassischen Strom deutlich teurer als bisher. Das bedeutet: Die auf den eigentlichen Strompreis aufgeschlagene Umlage, die zur Förderung erneuerbarer Energien dient, wird laut Betreiber um 47 Prozent erhöht, also mehr als 5 Cent pro Kilowattstunde. Für einen privaten Haushalt mit drei Personen bedeutet das etwa 60 Euro jährliche Ausgaben mehr. Das sorgt für Unmut in der Bevölkerung, aber auch innerhalb der Regierung ist man sich uneinig, wie Deutsche mit geringem Einkommen die hohen Stromkosten bezahlen sollen. Für Anfang November ist ein Gespräch zwischen der Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem Ministerpräsidenten geplant. Müssen wir jetzt dafür bezahlen, dass wir auf Atom-Strom verzichten?

    Weitere Preissteigerungen möglich

    Im nächsten Jahr werden uns Deutsche wahrscheinlich weitere Preiserhöhungen beim Strom erwarten, denn dann erhöhen sich nicht nur weiter die Umlagen für Ökostrom, sondern auch die Kosten für Netzentgelte, die Kunden für Stromdurchleitung berechnet werden. Aber bereits jetzt steht Deutschland in der Preistabelle für Strom ganz oben direkt hinter Dänemark, vergleicht man die Tarife mit anderen Ländern. Die Dänen zahlen momentan mehr als wir für Strom, in Frankreich wird nur die Hälfte fällig. Das liegt zum Teil daran, dass die Franzosen weiterhin einen großen Teil der Energie aus Atomkraftwerken gewinnen. Bei uns werden hohe Umlagen fällig, da Deutschland den Atomausstieg so schnell wie möglich abwickeln möchte. Damit sind die großen Stromanbieter verpflichtet, günstigen Ökostrom in die Stromleitungen zu übernehmen. Und die Kosten dafür werden unter uns klassischen Stromkunden verteilt. Da sich viele industrielle Betriebe, die besonders viel Strom verbrauchen, von dieser Umlage befreien lassen, wird auch deren Anteil an Otto Normalverbraucher abgegeben. Wie wurde es so schön formuliert, als die Abschaltung der Atomkraftwerke beschlossen war: „Das wird zwar teuer, aber für die Umwelt zahlt man das doch gerne“. Und genau da müssen wir jetzt durch.

    Neue Regeln braucht das Land

    Mit neuen Plänen und Regeln als Reform will die Bundesregierung den steigenden Strompreisen Einhalt gebieten. Obere Grenzen sollen die Ökostrom-Förderung in Zukunft im Auge behalten, genau wie bei der Solarstrom-Förderung soll auch die Windenergie bald weniger stark finanziell vom Staat gefördert werden. Konkrete Zahlen und Fakten gibt es allerdings bisher nicht, diese stehen noch aus. Gleichzeitig soll aber der Ausbau alternativer Energien nicht reduziert werden, sondern eher mehr ansteigen ans vorgesehen. Diese neuen Pläne können wahrscheinlich nicht verhindern, dass die Strompreise für uns normale Kunden weiterhin ansteigen. Mehr produzierter Ökostrom bedeutet leider auch mehr Umlagen.

     Bildquellenangabe: Petra Bork  / pixelio.de

    Deutschland stellt um: auf alternative Energiesparmaßnahmen

    Glühbirnen-Verbot

    Glühbirnen-Verbot

    Tagtäglich hören und lesen wir kaum etwas anderes: Die Deutschen sind dazu aufgerufen, Energie einzusparen. Das ab sofort geltende Glühbirnen-Verbot ruft uns auf, sämtliche Lampen vom Keller bis unter das Dach auszutauschen, gegen moderne LED-Leuchten. Stand-By-Stellungen an Elektrogeräten wie Fernseher, Stereo-Anlage oder Computer fressen Energie, also stets ausschalten! Der neue Kühlschrank läuft tipp topp in der Effizienzklasse A dreifach Plus, die Fassaden am Haus sind optimal gedämmt, die Wäsche auf 30 Grad gewaschen, wir heizen die Wohnung über eine umweltfreundliche Wärmepumpe und installieren auf dem Dach eine kostspielige Solaranlage. Das spart summa summarum beinahe 300 Euro im Jahr! Koste es, was es wolle! Geht es nach unserer Regierung, leben demnächst alle Deutschen genau so, das kann den deutschen Stromverbrauch in sieben Jahren um sagenhafte 10 Prozent verringern, später sogar um 25 Prozent! Denn dann laufen viele Autos elektrisch, der Verbrauch an Erdöl, Gas und Kohle wird gesenkt. Wir sparen Energie wie verrückt und sind am Ende alle reich. Oder auch nicht.

    Der Traum der Energieeffizienz-Richtlinien

    Verschwender von Energie sollen mit strengen Richtlinien einer großen Offensiven Stromeffizienz zum Energiesparen gebracht werden, ob sie wollen oder nicht. Energieeffizienz als wirksames Mittel gegen den gefürchteten Klimawandel. Ob hoher Politiker oder engagierter Umweltschützer, beide haben wenig Verständnis für Menschen, die der guten alten Glühbirne hinterher trauern und diese im Fachhandel bis zum Schluss gekauft haben, oftmals sogar auf Vorrat für die nächsten Jahre. Wer weiterhin die beliebten Glühbirnen verkauft, soll juristisch verfolgt und bestraft werden! Doch nach Jahrzehnten angeblich erfolgreicher Effizienz-Politik fragen sich viele deutsche Verbraucher, warum der Energieverbrauch weiterhin konstant hoch bleibt und die Preise für Energie immer höher steigen. Macht das Wirtschaftswachstum, der Wohlstand und ein wenig Lebensqualität dem Energiesparen einen Strich durch die Rechnung? Es scheint so, denn der Energieverbrauch ist in Deutschland verglichen mit dem Verbrauch von 1990 fast genauso hoch. Seltsam, denn schließlich sollte uns die damals eingeführte Ökosteuer doch helfen, Strom einzusparen.

    Energieeffizienz

    Experten erklären den kaum gesunkenen Energieverbrauch mit den Effekten einer Energieeffizienz: Da man im ganzen Haus Energiesparlampen benutzt, kann man ruhig mal das Licht an lassen, und da die Lampen so hervorragend effizient arbeiten, beleuchten wir gleich den ganzen Garten mit ihnen! Als aktiver Energiesparer heizen wir Öko, da dürfen wir im Winter doch die Raumtemperatur etwas höher einstellen, schadet ja nicht der Umwelt! Und da sich im super gedämmten Raum leicht Schimmel bilden kann, lüften wir mit unseren mindestens doppelt verglasten Fenstern ständig, das verbraucht zwar doppelt so viel Heizenergie, ist aber erforderlich! Auch mit dem Auto sparen wir, und wie! Da muss man nicht auf jeden Kilometer achten und macht die Urlaubsreise nach Italien mit dem Wagen. Ein neuer Fernseher wird gekauft? Dann aber bitte mit geprüften Sparwerten, was die Energie angeht! Und bitte mit riesigem Bildschirm, schließlich sparen wir Energie! Die Rechnung kann einfach nicht aufgehen. Dank energieeffizienter Geräte verbrauchen wir nicht viel weniger Energie als vor mehr als 20 Jahren.

    Bildquellenangabe: Rainer Sturm  / pixelio.de

    Energie sparen und Umwelt schonen

    In unserer Zeit ist das Einsparen von Kosten und Energie ein großes Thema, und immer mehr alternative Energiequellen werden gesucht. Dabei ist ein wichtiger Faktor neben dem Sparen auch der Umweltschutz, es wird nach neuen Möglichkeiten gesucht, umweltschonende und unerschöpfliche oder erneuerbare Energie zu erzeugen. Sehr gute Alternativen sind die Wasserkraft, Solarenergie, aber auch Windenergie und die moderne Bioenergie. Von all diesen Energiequellen ist die traditionelle Wasserenergie die am meisten genutzte. Neu ist diese Art der Energiegewinnung keineswegs, denn wer kennt sie nicht, die idyllischen alten Wasserräder an romantischen Wassermühlen, mit denen schon in alter Vergangenheit gearbeitet wurde. Seit einigen Tausend Jahren wird mit Wasserrädern Strom erzeugt, bekannt auch aus China und dem Orient. Heute erzeugen etwa 5000 Wasserkraftwerke viele Millionen Megawattstunden Strom, modern und effektiv.

    Energiequelle Sonne und Wind – umweltfreundlich und günstig

    Geothermie Bohrturm

    Geothermie Bohrturm

    Sehr modern und effektiv nutzt man heute die Sonne als schier unerschöpfliche Energiequelle. Viele Hausbesitzer haben bereits ihre eigene Solaranlage auf dem Dach und versorgen sich selbst mit umweltfreundlicher Energie, den Überschuss an Strom dürfen sie ins öffentliche Netz einspeisen und erhalten dafür noch eine Vergütung. Genau wie die Wasserkraft und die Sonnenenergie zählt auch die Energiegewinnung durch Wind zu den effektiven Möglichkeiten, die Umwelt zu schonen. Das beweisen die vielen großen Windräder, die man überall im Land beobachten kann. Doch nicht nur auf dem Festland, auch auf den Meeren gibt es riesige Anlagen, um mit dem Wind den Strombedarf zu decken. Und das wäre sogar für die gesamte Menschheit möglich, denn ein weltweites Netzwerk von Windkraftanlagen könnte tatsächlich den ganzen Strombedarf decken. Untersucht wird derzeit auch, wie gut man Geothermie zur Energiegewinnung nutzen kann. Dabei wird Magma, heiß wie die Oberfläche der Sonne, das sich teilweise nur wenige hundert Meter unter der Erde befindet, angezapft.

    Geothermie – Energie aus der Erde

    In der Energieversorgung werden immer neue Wege erforscht und Möglichkeiten entdeckt. Da Wind und Sonne bisher nicht ausreichen, soll Wärme aus dem Inneren der Erde für neue alternative Energie sorgen. Im Ruhrgebiet ist ein 50 Quadratkilometer großes Erdwärmefeld geplant, mit dem Häuser beheizt werden sollen. Dieses Erdwärmefeld soll in Bochum entstehen und zeigen, welches Potenzial in der Geothermie steckt. Wenn spätestens im Jahr 2022 der letzte Atommeiler in Deutschland abgeschaltet wird, soll die Geothermie die Lücken an Energie füllen, denn zum Schutz der Umwelt und des Klimas sind Kohle- und Gaskraftwerke keine gute Alternative. Geothermie kann im Sommer wie auch im Winter genutzt werden, weder die Witterung noch die Jahreszeit noch die Tageszeit spielt dabei eine Rolle. Da bei Wind- und Sonnenenergie all diese Aspekte zu berücksichtigen sind, wäre die Geothermie im Gegensatz dazu immer gleichermaßen verfügbar. Zum Heizen wird die Wärme aus der Erde in Deutschland schon lange genutzt, dabei wird die Energie über Erdwärmesonden aus der Tiefe geholt. Dazu muss nur einige hundert Meter tief gebohrt werden. Anders bei der Stromgewinnung, denn dazu müsste kilometertief gebohrt werden, und das wäre sehr aufwändig und nicht gerade billig, hinzu kommen Risiken für die Umgebung und damit auch für Gebäude. Die Forschung arbeitet mit Hochdruck daran, die Risiken zu minimieren, damit wäre die Geothermie eine saubere und moderne Möglichkeit, als neue Energiequelle langfristig zu bestehen.

    Bildquellenangabe: Oliver Brunner  / pixelio.de

    Ertragreich, nachhaltig und umweltschonend

    alternativer EnergieAlternative Energiegewinnung ist eine gute Sache, denn sie schont unsere Umwelt auf besonders nachhaltige und fortschrittliche Weise. Alternative Energielieferanten sind mengenmäßig nicht begrenzt, was bedeutet, dass ihr Dasein auch in ferner Zukunft noch gewährleistet sein wird. Das macht sie so unvergleichbar wertvoll und wichtig für unseren Planeten. Zu den alternativen Energielieferanten, die in Fachkreisen einfach erneuerbare Energien genannt werden, gehört unter anderem auch die Sonne. Sicher haben Sie den Begriff der Solarenergie schon einmal vernommen. Er beschreibt nichts anderes, als die Umwandlung von den aus Sonnenstrahlen gewonnenen Kräften in Strom oder in andere für den Menschen nützliche Energien, wie zum Beispiel auch in Wärme und warmes Wasser.

    Windkraftanlagen in Deutschland

    Ein weiterer großer und vor Allem nachhaltiger Energielieferant ist der Wind. Auch sein Vorkommen wird sich niemals erschöpfen. Das zumindest so lange nicht, wie es die Sonne gibt, die ihn wie ein Motor antreibt. Damit aus der Kraft des Windes Energien gewonnen werden können, braucht es allerdings ein ganz bestimmtes Hilfsmittel: Die sogenannten Windkraftanlagen. Jeder Deutsche dürfte sie zumindest einmal in seinem Leben gesehen haben, denn Deutschland ist weltweit als zuverlässiger Lieferant qualitativ hochwertiger Windkraftanlagen angesehen. Eine Selbstverständlichkeit, dass Windkraftanlagen auch in unserem Land vorkommen und genutzt werden. Die meisten von ihnen stehen übrigens im Bundesland Niedersachsen. Dicht gefolgt von den Ländern Schleswig Holstein und Nordrhein Westfalen. Hätten Sie es gewusst?

    Wie aus Wind Energie gewonnen wird

    Damit aus bloßer Windkraft Strom hergestellt werden kann, werden also Windkraftanlagen benötigt. Clevere Erfindungen, die auch einfach nur Windräder genannt werden können. Sie bestehen zumeist aus einem großen Mast, der weit in den Himmel hineinragt sowie einem riesigen Windrad, das aus drei einzelnen Rotorblättern besteht. Diese werden dann vom Druck des Windes angetrieben und beginnen sich im Kreis zu drehen. So wird einem zuvor im Innenraum der Maschine angebrachten Generator Power zugeführt. Er springt an und erzeugt den so heißbegehrten Strom – vorausgesetzt, die Kraft des Windes ist stark genug, um die Rotorblätter ordentlich in Schwung zu bringen. Dieses Prinzip funktioniert nämlich nur dann, wenn auch eine gewisse Windgeschwindigkeit gegeben ist. Aus diesem Grund stehen Windkraftanlagen immer auf weitläufig freiem Grund. Windhindernisse wie Berge, Wolkenkratzer oder hohe Wohnhäuser würden da nur stören.

    Bildquellenangabe: Miroslaw  / pixelio.de

    Gründe für eine Solaranlage auf dem Dach

    SolaranlageLukrative Förderungen und steigende Energiepreise bei Strom und Gas machen eine Solaranlage zur lohnenden Investition. Es gibt einige gute Gründe, warum man als Hausbesitzer eine Photovoltaikanlage installieren lassen sollte. Besonders die hohe Verzinsung des eingesetzten Kapitals von etwa zehn Prozent und die beachtliche Wertsteigerung der Immobilie sind starke Argumente. Außerdem kann der erzeugte Strom nach Ablauf der hoch geförderten ersten 20 Jahre selbst genutzt werden, oder aber man verkauft die Energie gewinnbringend auf dem freien Energiemarkt. Damit macht sich unabhängig von zukünftigen Erhöhungen der Strompreise. Sehr überzeugend sind auch die ökologischen Auswirkungen, denn eine PV Anlage mit nur zwei Kwp Leistung verhindert innerhalb von 20 Jahren den Ausstoß von mehr als 30 Tonnen CO2!

    Solaranlagen für jedes Dach

    Flach oder schräg, eine Solaranlage passt auf jedes Dach, ganz unabhängig von der Form des Daches. Zur Verfügung stehen sollte mindestens eine 16 m² große Fläche, die nicht ständig im Schatten liegt, darauf errichten dann Experten eine wirtschaftliche und umweltfreundliche Solaranlage. Wichtig ist auch eine gute Unterkonstruktion, auf der die Solaranlage montiert wird. Übrigens sind Ost- und Westdächer genau so geeignet wie Dächer, die nach Süden gerichtet sind, auch auf einem Flachdach kann die Anlage installiert werden. Achten Sie darauf, dass Sie einen fachkundigen und erfahrenen Betrieb mit der Installation beauftragen, eventuell fragen Sie bei der Stadtverwaltung nach oder schauen nach geprüften Unternehmen im Internet. Dort erhalten Sie eine kostenlose und unverbindliche Beratung. Erkundigen Sie sich auch, ob bei Auftragsvergabe die Lieferung und Montage sowie die Erledigung sämtlicher Formalitäten inklusive sind. Guter Service ist hier besonders wichtig und erspart Ihnen eine Menge Zeit und Mühe.

    Immer mehr Hausbesitzer entscheiden sich für die Solaranlage

    Seit das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) in Deutschland eingeführt wurde, installierten Fachbetriebe Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 16 Gigawatt, das kann man mit der Stromleistung von etwa 17 Atomkraftwerken vergleichen. Inzwischen wird das EEG auf der ganzen Welt von vielen Ländern eingeführt, doch im internationalen Vergleich schneidet Deutschland am besten ab. Immer mehr Hausbesitzer entscheiden sich für die alternative Energie und lassen eine Solaranlage installieren. Durch das EEG werden Stromnetzbetreiber verpflichtet, den durch private Solaranlagen erzeugten Strom in die großen Anlagen zu übernehmen und eine Vergütung dafür zu zahlen. Zur Zeit erhält man für eine Kilowattstunde Solarstrom etwa 12 Cent mehr als man für den selbst gekauften Strom zahlen muss. Außerdem gibt es steuerliche Abschreibungen und Fördermittel, die sehr interessant sind, nicht zu vergessen die jährliche Rendite. Und Solaranlagen sind eine langfristige Energiequelle, die einige Jahrzehnte umweltfreundlichen Strom erzeugt.

    Bildquellenangabe: RainerSturm  / pixelio.de

    Lohnt sich die eigene Solaranlage auf dem Dach?

    Gekürzte FörderungenGekürzte Förderungen und stark sinkende Vergütungen für den privaten Strom aus der Solaranlage verunsichern Hausbesitzer, zahlreiche Fragen kommen auf. Lohnt sich die eigene Solaranlage auf dem Dach noch? Ist die Einspeisevergütung bald nicht mehr ausreichend, damit sich die Anlage in der Zukunft als rentable Investition erweisen kann? Erst einmal sei gesagt, dass man mit der eigenen Solaranlage den eigenen Strom erzeugt, damit spart man grundsätzlich teure Stromkosten. Schon allein damit lohnt sich die Solaranlage auf dem Dach mit Südblick. Sind Überschüsse zu verzeichnen, also wird mit der eigenen Solaranlage mehr Strom erzeugt, als man selbst braucht, so kann man diesen Strom ins öffentliche Netz einspeisen. Da auch die Preise für die Photovoltaikanlagen gesunken sind, spart man mit dem hausgemachten Strom noch immer eine Menge Geld.

    Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage

    Um unüberlegten Schlussverkäufen vorzubeugen, wurde die Kürzung der Fördermittel und der Preisanstieg kurzfristig festgelegt. In diesem kurzen Zeitraum, in dem Hausbesitzer noch schnell die Anlage auf dem Dach montieren lassen wollten, waren einige Photovoltaikanlagen auch teurer im Handel. Ob sich eine Solarstromanlage auf dem eigenen Dach lohnt, dafür ist nicht allein die Einspeisevergütung verantwortlich, sondern vor allen Dingen auch die örtlichen Bedingungen. Für die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage sind viele Faktoren wichtig, so auch der optimale Standort der Anlage. Die Stromproduktion lohnt sich besonders bei idealer Sonneneinstrahlung, diese variiert innerhalb Deutschlands von Standort zu Standort stark. Das sollte zwar möglichst nach Süden ausgerichtet sein, aber bei Abweichungen bis zu 45 Grad hat man nur unwesentliche Einbußen. Dächer, die nach Osten oder Westen zeigen, bringen Leistungseinbußen von bis zu 20 Prozent mit sich. Der optimale Neigungswinkel beträgt bei dem Dach 30 bis 50 Grad, daher werden Solaranlagen auf Flachdächern immer auf speziell ausgerichteten Ständern montiert.

    Besteht das Recht auf Einspeisung der gewonnenen Energie?

    Wer auf dem eigenen Dach eine Solaranlage installieren lässt, der bekommt die zum Zeitpunkt des Einstiegs geltende Vergütungshöhe für einen Zeitraum von ganzen zwanzig Jahren. Darauf hat man eine Zusicherung durch den Staat. Wenn Sie also bereits eine Photovoltaikanlage in Betrieb haben, müssen Sie keine Kürzungen fürchten. Wer seit Januar 2012 Besitzer einer Solaranlage ist, erhält 24,42 Cent pro Kilowattstunden, nach dem 9. März installierte Solaranlagen erhalten wahrscheinlich nur noch 19,5 Cent pro Kilowattstunde. Ob die Kürzungen wirklich ab dem 9. März gelten, darüber entscheidet der Bundestag.

    Bildquellenangabe: Gerd Altmann  / pixelio.de